Der Moment, in dem das System neu gestartet wurde.
Nach 20 Jahren in der IT und Cybersecurity war ich es gewohnt, dass Dinge strukturiert und planbar sind. Ich verstand komplexe Systeme und wusste, wie man sie schützt. Auch privat hatte ich mich schon lange intensiv mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt. Doch dann kamen die Kinder – und plötzlich war alles anders.
Meine eigene Weiterentwicklung blieb auf der Strecke. Ich hatte keine Zeit mehr und, um ehrlich zu sein, keine Ahnung, wie man ein harmonisches Familienleben führt. Ich war komplett überfordert. Es ging so weit, dass ich häufig laut wurde – etwas, das mir im Nachhinein unglaublich leid tut. Ich hatte nie das Gefühl, es „richtig" zu machen, falls es dieses „Richtig" überhaupt gab. Während mein Job klaren Regeln folgte, konnte ich im System Familie überhaupt keine Struktur mehr erkennen.
Die Wende kam, als ich mich wieder der Persönlichkeitsentwicklung zuwandte. Ich erkannte: Die Lösung bin ich selbst. Mein Mindset, mein Verhalten und meine Grundeinstellung sind die Architektur, auf der unsere Familie aufbaut.
„Warum sitze nur ich hier und nicht mein Mann und meine Kinder? Das muss doch jeder wissen!"
Der entscheidende Funke sprang auf einem Retreat von Dr. Joe Dispenza über. Mir wurde klar, dass wir nur dann ein besseres Leben zu Hause – und letztlich in der Welt – führen können, wenn wir dieses Wissen teilen. Ich buchte fast sofort dasselbe Event für das nächste Jahr, diesmal für die ganze Familie.
In diesem Moment realisierte ich: Wir können diese Welt nur nachhaltig verändern, wenn wir unseren Kindern schon in frühen Jahren die Werkzeuge geben, ihre Persönlichkeit zu entwickeln. Sie sollen nicht warten müssen, bis sie 30 oder 40 sind, um zu erkennen: „Hey, wenn ich an mir arbeite, geht es mir besser." Ich wollte Relevanz erzeugen – für die Welt und natürlich für unser Familienleben.
Ein Thema, das mir dabei besonders am Herzen liegt, ist der Umgang mit der digitalen Welt. Wir geben unseren Kindern Smartphones in die Hand, bringen ihnen aber nicht bei, wie sie ihren Geist danach wieder beruhigen können. Wir überreizen ihre Systeme. Viele Kinder haben heute keine eigene Vision mehr. Ich möchte, dass sie früh lernen, Visionen zu entwickeln und diese aus eigener Kraft zu erreichen.
Um diese Welten zu verbinden, bin ich tief in die Lehren von Dispenza, Chopra und anderen eingetaucht, habe eine Reiki-Ausbildung absolviert und schließlich begonnen, Psychologie zu studieren. Energiearbeit wird oft schnell als esoterischer Kram abgetan, weil der rationale Bezug fehlt. Mit 20 Jahren IT-Erfahrung und fundiertem psychologischen Wissen baue ich genau diese Brücke: Analytische Klarheit trifft auf entmystifizierte Energiearbeit. Das ist Wisdom for Good.


